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Aus dem ATEM schöpfen

In den Schöpfungsmythen vieler Kulturen steht am Anfang der Atem.

Gott haucht dem Menschen den Atem ein und erweckt ihn damit zum Leben.

Mit dem ersten Atemzug kommen wir auf die Welt und mit dem letzten Atemzug verlassen wir sie wieder.

Der Atem begleitet uns unser ganzes Leben lang und wird uns mit jedem Atemzug von neuem geschenkt.

Es ist unser ganz persönliche Atem, geprägt von unseren Gefühlen und unseren Erlebnissen und passt sich in einem lebendigen Rhythmus den wechselnden Situationen an. Er reagiert sehr schnell und sensibel auf alle seelischen und körperlichen Regungen und Veränderungen wie z.B.: Freude, Wut, Angst, ein Waldlauf, Velofahren oder das Geniessen des Sonnenuntergangs…

Der Wechsel von Tag zu Nacht, die Jahreszeiten oder die Mondphasen sind natürliche Rhythmen von Aussen und beeinflussen unsere inneren Rhythmen wie die Aktivität des veg. Nervensystems, den Herz- und Atemrhythmus und das Zusammenspiel der Organe. Herz- und Atemrhythmus wiederum beeinflussen sich gegenseitig.

Die Lunge ist für die Funktion der Atmung zuständig. Die Atembewegung reguliert die lebensnotwendigen Atemprozesse im Körper: Muskelspannung, Körpertemperatur, hormonelle Regulation, Stoffwechselprozesse, alle vegetativ gesteuerten Prozesse, wie z.B. die Anpassung an Stress und Angst.

Die Atmung reagiert wie keine andere Körperfunktion empfindlicher und wirksamer auf körperliche und seelische Veränderungen. Ein dynamischer und anpassungsfähiger Atem öffnet den Zugang zu unseren inneren Kräften und Ressourcen.

Eine situationsangepasste und flexible Körperspannung unterstützt die Ausbreitung der Atembewegung und den freien Atemfluss und fördert die Durchblutung und das optimale Funktionieren der Organe.

Atmen ist Leben und der Weg ist das Ziel. Ein ausgewogener Zustand zwischen Körper, Geist und Seele bildet die Grundlage für unser Wohlbefinden, für unsere Gesundheit, für Wachstum und Entwicklung.